M. E. Pandura

M. E. Pandura

M. E. Pandura kam 1990 in einer Kleinstadt an der tschechischen Grenze auf die Welt. Sie wollte bereits Bücher schreiben, bevor sie lesen konnte und versuchte es schon im Alter von vier Jahren fleißig mithilfe eines Bleistifts und eines Bilderbuches zum Abzeichnen der Buchstaben. Mittlerweile hat sie lesen gelernt und mit einem Laptop sind die Schreibmittel ihrer Wahl etwas moderner als anno 1994. Die erste Veröffentlichung feierte sie 2006, als sie im Rahmen der Kulturveranstaltung »Literaturkarussell« mit einer Kurzgeschichte den zweiten Platz bekam und die Kurzgeschichten der Preisträger in einer Anthologie herausgebracht wurden. Nach dem Verfassen von mehreren Pferderomanen als Teenager hat sie sich jetzt mit der Fantasy, Liebesromanen, Lebensfindungsgeschichten und dem Horrorgenre etwas erwachseneren Themen zugewandt.

 

Auf Wattpad, wo sich bereits eine kleine Fanbase gebildet hat, veröffentlicht sie regelmäßig SpinOffs zu ihren Hauptwerken.

 

Auf Facebook vernetzt sie sich gern auf ihrer Autorenseite https://www.facebook.com/MEPandura/ mit Lesern und Bloggern.

 

Neben ihrer Dystopie-Serie arbeitet sie an einem Entwicklungsroman und einer Fantasy-Serie. Ihre Freizeit verbringt sie auf einem Bauernhof in Niederösterreich mit ihren Pferden und findet bei Spaziergängen mit ihrem alten Hund (oder den nur halb freiwilligen Joggingeinheiten mit ihren beiden hyperaktiven Hündinnen) in den umliegenden Wäldern die Inspirationen für neue Geschichten.

Gegenstromschwimmer Verlag: Hallo und herzlich willkommen in unserem Verlag! Wir sind froh, dass du hier bist! Erzähl uns doch mal, wann du das Schreiben für dich entdeckt hast.

 

M. E.: Ich habe mir schon als Kind gern Geschichten ausgedacht und da war es für mich naheliegend, sie irgendwann auch aufzuschreiben. Mein erstes Buch begann ich mit neun und es war zwei Jahre später fertig. Bis weit in meine Teenager-Zeit verfasste ich daraufhin ein Buch nach dem anderen und tobte mich kreativ so richtig aus. Schon da hat sichabgezeichnet, dass ich eine Reihenschreiberin bin - es blieb bei kaum einer Idee bei nur einem Buch. Auch jetzt habe ich drei Reihen parallel in Arbeit.

 

 

Gegenstromschwimmer Verlag: Was inspiriert dich?

 

M. E.: Da gibt es so einiges. Gespräche, die man im echten Leben so mitbekommt sind immer nützlich, um ein Gefühl für Dialoge zu bekommen. Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, findet man die Inspiration an jeder Ecke. Besonders gut kann ich den Kopf freibekommen, wenn ich mit den Hunden in der Umgebung unterwegs bin oder einfach ausreiten gehe. Essentiell ist für mich allerdings die Musik. Ich habe eigene Playlists für jedes einzelne Manuskript, wobei es für bestimmte Szenen wieder eigene Songs und Musikstücke gibt, die für mich einfach zu keiner anderen Szene passen. Für epische Schlachten in meiner Fantasy-Welt bietet sich "Two Steps from Hell" an, während ich für meine Dystopie die Musik von "The Walking Dead" sehr gern höre. Eine meiner Liebesroman-Playlists besteht nur aus Klavierstücken.

 

 

Gegenstromschwimmer Verlag: Welche Bücher liest du selbst ganz gerne und warum?

 

M. E.: Es gibt eigentlich kaum etwas, das ich nicht lese außer vielleicht Krimis. Die finden nur alle Jubeljahre mal den Weg in mein Bücherregal. Ich lese im Prinzip, was ich auch schreibe: realistische Geschichten über Freundschaft, Liebe und Lebensfindung, Dystopien und Fantasy jeder Art. Wenn sie gut recherchiert und nicht nur romantisiert sind, lese ich auch gern mal einen historischen Roman. Tiergeschichten schmökere ich immer gerne, genauso wie Biografien von Personen, die etwas zu erzählen haben. Dabei bevorzuge ich kein bestimmtes Thema oder keine bestimmte Hintergrundgeschichte. Es muss einfach passen.

 

 

Gegenstromschwimmer Verlag: Was machst du außer dem Schreiben noch gerne in deiner Freizeit?

 

M. E.: Musik hören und mit den oben erwähnten Hunden die Gegend unsicher machen. Meine absolute Liebe Nr. 1 und mein Podestplatz neben dem Schreiben gehört jedoch den Pferden. Ich hatte meine erste Reitstunde mit acht, bin meinen Eltern mit meinem Wunsch nach einem eigenen Pferd aber schon auf den Wecker gegangen, seit ich sprechen kann. In diesen 20 Jahren seit der ersten Reitstunde hat meine Begeisterung nie nachgelassen. Ich lese Sachbücher über Pferde, besuche gelegentlich Kurse, nehme Reitstunden, gehe ausreiten, trainiere und pflege sie oder sitze einfach nur auf der Koppel bei uns Zuhause und schaue sie verliebt an, wenn sie grasen. Von dem Anblick werde ich mein Leben lang nicht genug bekommen!

 

M. E.s Roman "Write me a lovesong" erscheint im Frühling 2019.